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Montag, 27. Juni 2011

SCOUT ANZEIGENSCHALTUNG - EIN KOSTSPIELIGES UNTERFANGEN

Was der begeisterte Konsument der untergrundigen Musik oftmals beim Durchblättern oder dem emsigen Studium zeitgenössischer Publikationen übersieht, sind die mit viel Mühe und Liebe zum Detail gefertigten Anzeigenschaltungen zum Zwecke der Promotion eigener Labelproduktionen.

Dass diese notwendige Art der Werbung oftmals wie von Geisterhand beflügelt, die ein oder andere Rezension oder kleinere Berichterstattung der in den Anzeigen beworbenen Interpreten mit sich brachte, ist mehr als beachtlich.

Doch ist diese verbreitete Form der Promotion nicht kostenlos wie die gescannte Anzeigenrechnung eines dem Leser dieses blogs wohl bekannten Musikmagazins zeigt. Auch wenn es sich bei dem Betrag um die gute, alte D-Mark handelt, so wird der ein oder andere Blogleser ein gewisses Erstaunen nicht unterdrücken können.


Und wenn man bedenkt, dass ähnliche Schaltungen auch in anderen Magazinen vorgenommen wurden und zusätzlich noch ein beachtliches Kontingent an Promo-CDs versendet wurde, ist es nicht schwer grob zu kalkulieren, wie viele Tonträger einer Veröffentlichung man an den/die Mann/Frau bringen musste, um den sogenannten "Break-Even" zu erreichen.

Was man für den in der Rechnung ausgewiesenen Betrag beispielsweise bekam, sieht man auf dem Scan. Weitere ähnlich gelagerte Beiträge werden folgen.

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